Auf dem gleichen Bergrücken im Hunsrück gelegen wie die Wildburg, wurde die Burg Treis allerdings bereits im 11. Jhdt. von den Herren von Trihis errichtet. Nach einigen Streitigkeiten wegen unterschiedlicher Besitzansprüche, erlebt die Burg Treis ab dem 12. Jhdt. eine relativ ruhige Zeit im Besitz des Erzstiftes Trier. Nach ihrer Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wird die Burg zusammen mit der Wildburg zu Beginn der 19 Jhdt. versteigert und befindet sich seither in Privatbesitz. Der Bergfried der einstigen Ruine wurde in den 60er Jahren des 20. Jhdts. wieder aufgebaut und zeugt von der ursprünglichen Größe der Burg. Sie ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann besichtigt werden.
